Friends don’t let friends do silly things… alone

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Ich bin meist viel zu streng mit mir selbst – mein ganzer Tagesrhythmus ist ein bisschen wie ein Alles-oder-NIchts-Gesetz aufgebaut: sollte mal etwas nicht stimmen, bin ich total fertig und genervt und würde am liebsten den ganzen Tag aus dem Kalender streichen.

Ganz ehrlich: so sollte man nicht leben. Flexibilität und Spontanität macht das Leben definitiv schöner; offener und bereiter für die Momente, die im Leben auch zählen; denn so was kann man ja gar nicht planen!!

Also machte ich mich, mal meinen eigenen Vorsatz (wait -ist das dann nicht schon wieder geplant?) und Rat befolgend, auf den Weg zu unserem Schulball und, ohne jetzt viel darüber zu schreiben, genoss ihn sichtlich. Es war so schön, sorgenfrei und motiviert sich mit alten Freunden zu treffen, in alten Erinnerungen zu schwelgen, Lehrer zu treffen, zu denen man nicht mehr „Sie“ sagen muss und einfach mal wieder wie..äh.. ein sorgenfreies, sechzehnjähriges Mädel zu sein!

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I LOVE YOU GIRLS (and boys), vielen Dank für den netten Abend!

PS: Ja, die 3 h Schlaf und die zwei Gläser Alkohol spüre ich heute, 3 Tage später, immer noch 😛 ABER DAFÜR GIBTS NETTE MEMORIES!! 😉

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Easy-Cheesy: Selbstgemachter Käse!

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Wenn man in den Supermärkten einkaufen geht, ist es leider schon bei viel zu vielen Dingen der Fall, dass sie mit Geschmacksverstärkern, Farbstoffen, Konservierungsstoffen etc beladen sind. Da ich ein großer Verneiner von processed food bin, versuche ich mich immer wieder gerne daran, meine Lebensmittel selbst herzustellen. So auch eine wichtige Eiweißquelle für mich: Käse!! Als Nebenprodukt erhält man außerdem (wenn man will!) Butter ! Ist wirklich einfacher als man denkt, so keep reading!

Zutaten:
*6-12 l Rohmilch vom Bauern des Vertrauens! (wo man weiß: Stallmanagement ist super und den Tierchen gehts spitzenhammermäßig – sowas gibts!)
* Labbakterien (aus der Apotheke)

So:
1) Milch über Nacht stehen lassen
2) Vorsichtig den Rahm abschöpfen – übrige Milch ist jetzt Magermilch

3) Mit einem Mixer den Rahm so lange schlagen, bis er anfangt in Körnchen auszuflocken. Dann kann man vorsichtig die Buttermilch abschöpfen, und wieder weiterschlagen. (dauert ca. 15 min)

4) beginnt der Rahm so gelblich und fester zu werden, vorsichtig mit Wasser 1-2 abspülen und in einer Form noch fertig kneten bis das restliche Wasser weg ist und die Konsistenz der Masse wie Butter ist

Jetzt kommts ans Eingemachte:
5) Milch auf 30-35 Grad erwärmen (Badewannengefühl 😉 ) und pro 2 l ca. 100 ml Buttermilch einrühren und 30 min stehen lassen

6) Je nach Lab mit ca 100 ml Wasser verühren und in die Milch geben. 50 min stehen lassen

7) Die Milch ist nun eingedickt, sie soll nun vorsichtig in 2cm breite Würfel geschnitten werden, sodass die Molke aus den Schnitten sichtbar wird, wieder 15 min warten

8) Vorsichtig den Käsebruch mit etwa 1 l Wasser auffüllen, wieder kurz warten

9) Nun den Käse in Formen schütten und die Molke ausrinnen lassen. Ich verwende normale Haushaltssiebe dafür!

10) Je nach Festigkeit den Frischkäse bis zur Schnittfestigkeit entmolken lassen. Dazu entweder in den Sieben lassen, ich gebe die Käsestücke dann auch gerne in Küchenrolle, die sich halt schnell aussaugt und dann wieder neue nehmen

11) den fertigen, schnittfesten Käse kann nun so in Klarsichtsfolie frisch verbraucht werden, in kleinen Stücken in Öl gelagert werden oder auch in Salzlake wie Feta!

Tipp: beim Einfüllen in die Formen frische Kräuter und Salz untermischen, so bekommt der Käse Geschmack!!

Das dauert nun alles zwar (2 Tage) und ist sehr aufwendig, schmeckt aber spitze und ist auch fürs eigene Gewissen natürlich super 😉

Mahlzeit!!

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Frohe Ostern!!

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Es gibt wichtigere Dinge als Sport und gesundes Essen, daher wünsche ich allen Frohe Ostern!!!!

Take it eaaaasy, esst Reindling, Butter, Käse und Schoki!! Mindestens so viel bis ihr auch noch im Kauvorgang einschläft -> so wie meine Linda!!!

Zu lustig:
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Stand up and fight!!

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Hallöchen!!

Ok, ich geb es ja zu, manchmal plane ich alles ein wenig zuuu genau. Heute zum Beispiel gabs vormittags draußen bei den Tieren viel zu tun, sodass ich trotz fettem Frühstück nicht sooo aktiv war und die Sporteinheit auf nachmittags verschob. Als ich dann nach Arzttermin und Schokoladentorte (meine Ernährungsberaterin sagt: Grundumsatz, bei mir 1800nochwas gesund, der Rest darf ungesund sein höhö) um 17:15 loslief (um 18:30 will mein Körper Abendessen 😉 ), hatte ich leider vergessen, die Schäden im Wald durch die schweren Schneemassen in meinen Plan einzubeziehen, und so fiel ich nach 3 Minuten (!!) sooooo auf die Schnauze, (entschuldigt den Ausdruck!!) dass ich erstmal 1 Minute (und das heißt was, wenn man mit Uhr trainiert) am Boden saß und mal nur zu Gott und sonst wohin betete, dass es meinem Bein gut geht.

Aaaaber, da:
1.) Ein Rautbodner kennt keinen Schmerz!
2.) Fall down 7 times, stand up 8 (oder so)
und
3.) TORTE GIBTS NUR MIT SPORT

stand ich also wieder auf, lief mir kurz aus bzw. wieder ein und konnte bald wieder normal und sogar weiter als geplant laufen. Ich bin stolz, so reagiert zu haben und hätte mich bestimmt nur geärgert, wenn ich umgekehrt wäre! Ich finde mein Wille ist meist der Grund, frühzeitig aufzuhören, daher freut es mich umso mehr, heute mal richtig im Sinne von Mind over Body entschieden zu haben!

Und nun zu der Moral von der Geschicht:
Jammern tut man, Aufgeben nicht!

And let’s be honest, ich musste mit meinen Kratzern ziemlich hart und kämpferisch ausgesehen haben, für alle die mir entgegnet sind höhö!

Noch kein kleiner Wunsch am Ende: Liebe Beine, bitte seid morgen nicht zu beleidigt! Hab euch lieb!!
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Kopf sagt „raus mit dir!“, Körper sagt „bleib doch hier!“

Hallihallo!! Bild

Trotz perfekten Laufbedingungen war heute lauftechnisch ein extrem schwerer Tag! Da ich unter der Woche in München studiere, ist es meist recht schwer, zwischen Uni, Lernstress und Wetterkapriolen meinen Trainingsplan strikt zu verfolgen. Das kommt dann so weit, dass ich all meine Hoffnungen auf gute Läufe ins Wochenende stecke – da hat mein Körper aber heute leider nicht mitgespielt:

Während meine Beinchen trotz schwachem Muskelkater (brauch ein bisschen mehr Kraft!) super beim Intervall-Training mitspielten, hatte ich im  Bauch ein ziemlich mulmiges Gefühl. Meist mach ich zwar den Fehler und ess vor dem Workout nichts, heute hab ich aber extra 1h zuvor ein Brötchen gegessen, um genügend Kraft zu haben. Das lag mir aber wohl so schwer im Magen, dass mein Bauch sich nach dem 3x1000m Intervall so aufblähte, als wäre ich schwanger! (Keine Übertreibung wie man sieht!)

Happy Baby!

Ich lief dann meine 5×1000 m fertig, musste mich aber ziemlich abquälen. Was ich aber bei so einem Wetter ja doch eigentlich recht gerne mache.

Konsequenzen daraus werde ich aber trotzdem ziehen, am Karfreitag hab ich einen Termin bei einer Ernährungsberaterin. Erstmals um vielleicht doch in einen gesunden BMI-Bereich (momentan um die 18) zu kommen und um einfach mehr aus meinem Körper herausholen zu können. Ich bin schon seeeeehr gespannt und ready to change!!

 

 

Body Shaming

so, heute mal etwas ernster: BODY IMAGE DAYS!

Als Läuferin muss ich natürlich gut auf meinen Körper schauen – ihn mit der richtigen Nahrung füttern, mit der ich die meiste Energie bekomme, und die mich dennoch locker leicht dahin rennen lässt. Und natürlich heißt das wenn ich schneller werden will, brauch ich auch weniger „träge Masse“. Klingt jetzt blöd, aber meinen ersten Halbmarathon lief ich mit ca. 54 kg mit 1:50, meinen nächsten, 3 Wochen später mit vieeel weniger Training (da mehr Stress!) mit 52 kg und meiner aktuellen Bestzeit 1:45. Natürlich spielten auch andere Faktoren (Temperatur, Bodenprofil, Strecke) eine Rolle, aber trotzdem glaube ich, dass die 2 kg viel der besseren Zeit ausmachten. Aktuell tragen meine Füßchen 49-51 kg, und ich persönlich finde das perfekt. Ich habe ein super Körpergefühl, fühle mich kräftig und fit.

I love my Body! Und meine mini Bauchmuskel! höhö

I love my Body! Und meine mini Bauchmuskel! höhö

Was ich aber als sehr störend empfinde, ist wenn einem Leute sagen, dass man zu dünn ist. Klingt jetzt blöd, aber wenn man nachdenkt – wenn man man 2 kg zu viel hat, würde einem das niemand sagen, denn „fat shaming“ tut man einfach nicht. Dass es aber mindestens genauso verletzend sein kann, wenn man als „zu dünn“ bezeichnet wird, verstehen scheinbar die meisten nicht so wirklich. Für mich bedeutend dass dann:

* Bin ich zu dünn? Trainiere ich zu viel? Esse ich zu wenig? Warum fühl ich mich stark wenn ich scheinbar was falsch mache?

Das geht dann so weit, dass ich keine kurzärmeligen Laufshirts anziehen möchte, weil ich Angst habe, dass mich Leute verurteilen, wenn sie meine knochigen Schultern und Hals sehen.

Ich persönlich finde, dass die Toleranz gegenüber dünnen Sportlerinnen noch ziemlich gering ist; schnell wird einem eine Sportsucht oder Essstörung vorgeworfen, immer muss man sich rechtfertigen. Bewegung oder gesunde Ernährung wird so scheinbar schlecht geredet – oder ist es etwa falsch, wenn ich gerne jeden Tag auf die frische Luft gehe und es liebe, wenn mir die Sonne aufs Gesicht scheint während ich in der Gegend umherflitze? Ist es schlecht, wenn ich so viel Obst und Gemüse esse und halt nicht jeden Tag Schokolade oder Kuchen esse oder nicht ein ganzes Wochenende verschlafen will und nur blöd herumsitze? Ist es schlecht, wenn ich keinen Alkohol trinken möchte, damit ich fit und munter bleibe?

 

Wie gesagt, ein wenig mehr positive Bestärkung für Leute, die sich um ihren Körper kümmern, wäre wünschenswert. Genauso wenig wie ich eine Person verurteilen würde, weil sie momentan ein paar Kilo zu viel wiegt, oder weil jemand keinen Sport machen möchte – also bitte verurteilt auch mich nicht. I love what I’m doing.

Hier noch aus ivillage.com 10 Wege wie wir andere (Körper)  verurteilen und es gar nicht merken; bzw. wie man den Fokus wieder auf die wichtigen Dinge lenkt!

1. „Sie wäre so hübsch, wenn…“

Sie sich femininer kleiden würde? Makeup verwenden würde? Dabei limitiert ihr die Person nur auf euer Schönheitsideal, ihre Auffassung von „Schönheit“ kann aber natürlich eine ganz andere sein!

2. Kleidung verurteilen

Ähnlich wie Punkt 1: Ihre Oberschenkel sind zu dick für Leggins? Die Oberweite zu groß/klein für den Ausschnitt? Sagt wer?

3. Real Women have Curves

Diese blöden Vergleiche aka „Männer sind wie Hunde – bevorzugen Fleisch am Knochen“ oder „Echte Männer wollen Kurven“ – was soll das? Bin ich keine echte Frau, weil ich keine großen Brüste habe? Curvy girls are just as beautiful as skinny girls. Skinny girls are just as beautiful as curvy girls. Und wer vergleicht schon Männer mit Hunden? (Höhö)

4. Das Wort „fett“ vermeiden

Wie eben besprochen: das Wort „fett“ wird mit allem Mitteln vermieden – wie wäre es mal mit „Sie schaut gesund aus“

5. Körperteile erfinden

Dieser Punkt geht vor allem ans Englische, da hier gerne Wörter wie Muffin top, pear shape, apple shape, apple butt, etc. verwendet wird. WIR SIND KEIN ESSEN.

6. Hast du Gewicht verloren? Schaut gut aus!

Erstens: niemand weiß warum die Person Gewicht verloren hat. War sie krank? Außerdem weiß niemand, ob die Person das Gewicht nicht vielleicht wieder zurück haben will; oder ob sie ganz normal wieder zunehmen wird – aber niemand braucht diese Art an Bestärkung.

7. Falsche Komplimente verwenden

„Du bist so mutig so etwas zu tragen“ – also wenn ich eine Leggin, die mir gefällt, tragen möchte, auch wenn meine Oberschenkel kräftig sind, braucht Mut? oder; „Du bist nicht dick, du bist hübsch!“ Man kann auch dicker hübsch sein, FYI! oder; „Du kannst dir das leisten, bei deiner Figur das zu essen!“ – Ich kann essen was ich will, danke, hauptsache es schmeckt! 😉

8. Frauen als Gebärmaschinen beschreiben

Sprich: jemand hat so schöne breite Hüften zum Kinder kriegen 😛 soll vorkommen. Oder eine dickere Frau fragen, wann das Baby kommt. Etwas mehr Respekt und Zurückhaltung, bitte!

9. Sich um den Trainingsplan anderer zu kümmern

Einer Person, die abnehmen möchte, eine Sportart einzureden, jemanden für seinen Trainingsplan zu gratulieren – in diese Kategorie fällt viel. Mir hat mal der Leiter eines Fitnessstudios gesagt, ich sollte ja auch mal Sport machen – das ich damals bereits 4-5 x laufen, reiten und Basketball spielen war, hat er natürlich nicht gewusst, dafür war die Bemerkung umso.. hm.. irritierender!

10. Ernährungsexperte spielen

Das finde ich persönlich sehr wichtig. Niemand weiß, wie viel eine Person isst oder wie aktiv sie ist, also hat auch niemand das Recht, der Person zu sagen, was oder wie viel sie essen sollte.

 

Anstelle all dieser Wege; anstatt dem dämlichen „Sie ist so dünn!“ oder „Die ist so dick!“ – ein wenig mehr Liebe, bitte: „Sie ist schön, UND SO BIN ICH!“

There are more important things in life..

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Hallöle!

OLYMPUS DIGITAL CAMERAMein Wochenende war ziemlich chaotisch, sodass ich erst heute wieder mal ein wenig Zeit für ein Update hatte! Denn: am Freitag kam Nachwuchs in unsere Familie! Frieda, Odette, Giselher und Rüdiger, 4 Kärntner Südferkel, können nun den Rautboden ihr Zuhause nennen!

Ich habe in der Tat die vier als zukünftigen Speck&Co geplant. Ich bin zwar Vegetarier, und finde das natürlich nicht in Ordnung, OLYMPUS DIGITAL CAMERAwie in den großen Firmen etc. mit den Tieren umgegangen wird. Als Tiermediziner weiß ich aber auch, das dies natürlich nicht überall die Realität ist. Ebenso ist mir bewusst, dass viele Menschen sehr wohl Fleisch „brauchen“ – und ehrlich gesagt ist es mir lieber, ich kann meine Familie mit eigenem Fleisch versorgen, von dem ich weiß, dass die Tiere gut behandelt wurden, gutes Futter bekamen und ein schönes Leben hatten, als wenn sie schnell bei Spar oder sonst wo sich dort ihr Fleisch besorgen. Aber – das ist hier nicht das Thema. Jedenfalls sind die 4 zuckersüß – ebenso wie meine Gäule, und das Leben war einfach allgemein zu schön, um es sitzend vorm Bildschirm zu verbringen 🙂